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2. Museumstag vom 6. Mai 2017
Eröffnung der Ausstellung "
Mechanisierung der Schweizer Armee
Vom Panzerwagen 39 „Praga“ zum Panzer 68/88
 Vorschau
 
Die neue Ausstellung des Museums im Zeughaus in der Stahlgiesserei zeigt anhand der 18 historischen, betriebsbereiten Panzer des Museums den Verlauf sowie die technischen und taktischen Hintergründe der Mechanisierung unserer Armee. Die einzelnen Entwicklungsschritte sind durch mindestens ein Fahrzeug dargestellt und auf Informationstafeln einfach und verständlich erklärt. Historische und aktuelle Videoaufnahmen ergänzen die Exponate.
Am Ort der Ausstellung, der ehemaligen Stahlgiesserei von Georg Fischer, wurden ab 1957 wichtige Teile (Wannen und Türme) der Schweizer Panzer gefertigt. Auch dies wird in der Ausstellung gewürdigt.
Panzer wurden durch die kriegführenden Parteien bereits im Ersten Weltkrieg eingesetzt und waren die Hauptwaffe im Zweiten Weltkrieg. Die adäquate Ausrüstung der Schweizer Armee mit gepanzerten Raupenfahrzeugen begann hingegen erst nach dem Zweiten Weltkrieg und ist ein weiteres historisches Beispiel für die zögerliche Anpassung unserer Armee an die jeweilige Lage.
Die im selben Gebäude untergebrachte Ausstellung zur Geschichte der Motorisierung der Schweizer Armee mit über 40 Fahrzeugen bleibt geöffnet. Auch eine Museumsbeiz wird betrieben.
 
Eröffnung der Ausstellung am Samstag, 6. Mai 2017 um 10:00 Uhr in der Stahlgiesserei im Mühlental, Schaffhausen.

 
4. Museumstag vom Samstag, 1. Juli 2017
Neue Sonderausstellung "Heimschaffung von Internierten 1914-1917"
Schaffhausen hilft 300‘000 Notleidenden auf ihrer Rückkehr in die Heimat
Vorschau

Vor 100 Jahren wurden während des Ersten Weltkriegs 300‘000 Internierte und Evakuierte aus Deutschland durch die Schweiz in ihre Heimat Frankreich zurückgeführt. Sie kamen in Schaffhausen in die Schweiz, wo sie von Freiwilligen verpflegt, gepflegt und eingekleidet wurden, bevor sie ihre Weiterreise antraten. Das Museum im Zeughaus würdigt in einer Ausstellung das Schicksal dieser Internierten und die beispiellose, aufopfernde Hilfe, die von der Schaffhauser Bevölkerung für diese notleidenden Frauen, Kinder und Betagten geleistet wurde. Die Ausstellung erhellt zudem die politischen und militärischen Hinter­gründe, die zu dieser Repatriierungsaktion führten. 
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurden in Europa Tausende von Menschen im Ausland vom Kriegsausbruch überrascht und dort interniert. Im Verlauf des Krieges wurden in den von Deutschland eroberten Gebieten Menschen vertrieben und in Lagern interniert. Die Schweiz engagierte sich für die Rückführung dieser Internierten aus der Not in die Heimat.
Schaffhausen war eine der drei Schweizer Grenzstädte, die als Übergangsstellen die nicht waffenfähigen, grösstenteils französischen Staatsbürger in Empfang nahmen und versorgten, bevor sie über Genf in ihre Heimat zurückgeführt wurden. Diese Betreuung wurde zunächst von privater Seite organisiert und von Freiwilligen umgesetzt. Ab 1915 über­nahm das Militär diese Aufgabe, war aber nach kurzer Zeit überfordert, was erneut die Hilfe der Schaffhauser Freiwilligen erforderte.
Zahlreiche Dankesbezeugungen von Hilfeempfängern sowie ein Denkmal, das Frankreich 1922 in Schaffhausen errichten liess, erinnern an diese beispiellose Liebestätigkeit.
Die reich bebilderte und dokumentierte Ausstellung wird am Samstag, 1. Juli 2017 im Museum im Zeughaus, Randenstrasse 34, 8200 Schaffhausen eröffnet.


Interessenten, die in einem oder mehreren der Arbeitsbereiche des Museums mitarbeiten möchten, sind herzlich willkommen.