Auch in den Wintermonaten können Sie auf Voranmeldung alle Ausstellungen besuchen.
Herzlichen Dank für Ihr Interesse!
Anmeldung für Führungen
 
Unter dem Motto
«Das Museum im Zeughaus zu Besuch in Thayngen»
1. Museumstag vom Samstag, 1. April 2017
40 historische Militärfahrzeuge zu Besuch in Thayngen
 Vorschau
 
Nachdem wir mit unseren Radfahrzeugen den Klettgau (2014), die Frühlings-Show im Herblingertal (2015) und Stein am Rhein (2016) besuchten und stets viele Besucher begeisterten, führt uns der diesjährige Ausflug nach Thayngen.
 
Ziel ist es, dass möglichst alle Radfahrzeuge (ca. 40),  welche nicht in Ausstellungen im Zeughausareal blockiert sind, an der Ausfahrt teilnehmen können. Mit allen unseren historischen Motorfahrzeugen gleichzeitig über eine längere Strecke zu fahren hat mehrere Vorteile: Zum einen ist es ein klares Ziel für die Inbetriebnahme und den Unterhalt nach der Winterpause: Am 1. April 2017 müssen alle Fahrzeuge betriebsbereit sein. Damit ist aber auch sichergestellt, dass wirklich alle Fahrzeuge über eine grössere Strecke warm gefahren, Standschäden vermieden oder allenfalls solche erkannt werden können. Schliesslich geht es auch darum, dass im Hinblick auf diese Ausfahrt die Motorfahrer sich wieder mit den historischen Fahrzeugen vertraut machen und allenfalls auch neue Motorfahrer an den historischen Fahrzeugen ausgebildet werden können.
 
Selbstverständlich wollen wir im Rahmen des geplanten Korsos die Fahrzeuge der Öffentlichkeit zeigen und so auf das Museum im Zeughaus aufmerksam machen. Die Abfahrt der Spitze des Korsos in der Stahlgiesserei im Mühlental Schaffhausen ist für 9 Uhr geplant. Die Fahrt führt durchs Mühlental – Logierhaus  – Schweizersbild – Lohn  – Opfertshofen – Altdorf – Bibern nach Thayngen, wo die Fahrzeuge etwa ab 09:45 eintreffen und zu einer attraktiven und informativen Ausstellung aufgestellt werden. Die Rückfahrt auf der gleichen Strecke ist ab 15 Uhr geplant. Für Jugendliche gibt es Rundfahrten mit historischen Militärfahrzeugen. Über Mittag wird die Museumsbeiz Besucher und Helfer vor Ort verpflegen. Ebenfalls über Mittag wird der Musikverein Thayngen ein Platzkonzert geben.
Erfahrungsgemäss erwarten wir  gegen 1000 Besucherinnen und Besucher.
 
Samstag, 1.April 2017 um 09:00 Uhr Abfahrt in der Stahlgiesserei im Mühlental, Schaffhausen. 10:30-15:00 Ausstellung in Thayngen auf dem Parkplatz des Lamm Schulhauses an  der Schulstrasse.
Herzlich Dank für Ihren Besuch in Thayngen!
 
2. Museumstag vom 6. Mai 2017
Eröffnung der Ausstellung "
Mechanisierung der Schweizer Armee
Vom Panzerwagen 39 „Praga“ zum Panzer 68/88
 Vorschau
 
Die neue Ausstellung des Museums im Zeughaus in der Stahlgiesserei zeigt anhand der 18 historischen, betriebsbereiten Panzer des Museums den Verlauf sowie die technischen und taktischen Hintergründe der Mechanisierung unserer Armee. Die einzelnen Entwicklungsschritte sind durch mindestens ein Fahrzeug dargestellt und auf Informationstafeln einfach und verständlich erklärt. Historische und aktuelle Videoaufnahmen ergänzen die Exponate.
Am Ort der Ausstellung, der ehemaligen Stahlgiesserei von Georg Fischer, wurden ab 1957 wichtige Teile (Wannen und Türme) der Schweizer Panzer gefertigt. Auch dies wird in der Ausstellung gewürdigt.
Panzer wurden durch die kriegführenden Parteien bereits im Ersten Weltkrieg eingesetzt und waren die Hauptwaffe im Zweiten Weltkrieg. Die adäquate Ausrüstung der Schweizer Armee mit gepanzerten Raupenfahrzeugen begann hingegen erst nach dem Zweiten Weltkrieg und ist ein weiteres historisches Beispiel für die zögerliche Anpassung unserer Armee an die jeweilige Lage.
Die im selben Gebäude untergebrachte Ausstellung zur Geschichte der Motorisierung der Schweizer Armee mit über 40 Fahrzeugen bleibt geöffnet. Auch eine Museumsbeiz wird betrieben.
 
Eröffnung der Ausstellung am Samstag, 6. Mai 2017 um 10:00 Uhr in der Stahlgiesserei im Mühlental, Schaffhausen.

 
4. Museumstag vom Samstag, 1. Juli 2017
Neue Sonderausstellung "Heimschaffung von Internierten 1914-1917"
Schaffhausen hilft 300‘000 Notleidenden auf ihrer Rückkehr in die Heimat
Vorschau

Vor 100 Jahren wurden während des Ersten Weltkriegs 300‘000 Internierte und Evakuierte aus Deutschland durch die Schweiz in ihre Heimat Frankreich zurückgeführt. Sie kamen in Schaffhausen in die Schweiz, wo sie von Freiwilligen verpflegt, gepflegt und eingekleidet wurden, bevor sie ihre Weiterreise antraten. Das Museum im Zeughaus würdigt in einer Ausstellung das Schicksal dieser Internierten und die beispiellose, aufopfernde Hilfe, die von der Schaffhauser Bevölkerung für diese notleidenden Frauen, Kinder und Betagten geleistet wurde. Die Ausstellung erhellt zudem die politischen und militärischen Hinter­gründe, die zu dieser Repatriierungsaktion führten. 
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurden in Europa Tausende von Menschen im Ausland vom Kriegsausbruch überrascht und dort interniert. Im Verlauf des Krieges wurden in den von Deutschland eroberten Gebieten Menschen vertrieben und in Lagern interniert. Die Schweiz engagierte sich für die Rückführung dieser Internierten aus der Not in die Heimat.
Schaffhausen war eine der drei Schweizer Grenzstädte, die als Übergangsstellen die nicht waffenfähigen, grösstenteils französischen Staatsbürger in Empfang nahmen und versorgten, bevor sie über Genf in ihre Heimat zurückgeführt wurden. Diese Betreuung wurde zunächst von privater Seite organisiert und von Freiwilligen umgesetzt. Ab 1915 über­nahm das Militär diese Aufgabe, war aber nach kurzer Zeit überfordert, was erneut die Hilfe der Schaffhauser Freiwilligen erforderte.
Zahlreiche Dankesbezeugungen von Hilfeempfängern sowie ein Denkmal, das Frankreich 1922 in Schaffhausen errichten liess, erinnern an diese beispiellose Liebestätigkeit.
Die reich bebilderte und dokumentierte Ausstellung wird am Samstag, 1. Juli 2017 im Museum im Zeughaus, Randenstrasse 34, 8200 Schaffhausen eröffnet.


Interessenten, die in einem oder mehreren der Arbeitsbereiche des Museums mitarbeiten möchten, sind herzlich willkommen.