Die Sammlung  Martin Huber  vereinigt rund 30 verschiedene Geschütze aus 150 Jahren Schweizer Armee, nämlich 15 Artilleriegeschütze, 3 Minenwerfer, 6 Panzerabwehrgeschütze und 7 Fliegerabwehrgeschütze. Zur Sammlung gehören auch die entsprechenden Motorfahrzeuge, welche in der Ausstellung "Motorisierung und Mechanisierung der Schweizer Armee" zu sehen sind.
 
Die meisten der pneubereiften Geschütze haben als Anhänger unter einer sog. Sammlernummer die Verkehrszulassung als Veteranenfahrzeug, so dass diese Geschütze, zusammen mit dem entsprechenden Zugfahrzeug, auch in Fahrt gezeigt werden können.
Ziel ist es, zu allen Geschützen auch das Zubehör (z. B. Richtaufsätze, Protzen etc.) zu beschaffen, was eine sehr anspruchsvolle und aufwendige Arbeit ist.

Artilleriegeschütze
  • Pferdegezogene Geschütze: von der Schaffhauser Kadettenkanone 1864 zur Schweren Feldhaubitze 1916
  • motorgezogene Geschütze: Von der 10,5 cm Kanone 1935 zur 10,5 cm Haubitze 1946-1990
  • Minenwerfer : vom 8,1 cm Minenwerfer 1933 zum 12-cm-Minenwerfer 1987-1992
  • Mechanisierte Artillerie: die 15,5 cm Panzerhaubitze 1966/74 M109 und der Panzer Minenwerfer 1964-1991 M113
 
 
 
 









 

​Panzerabwehrgeschütze
von der 4,7 cm Infanteriekanone 1935-1941 als "Panzeranklopfgerät" zur Panzerabwehr wirkungsvollen der rückstossfreien 10,6 cm Panzerabwehrkanone 1958 BAT 

Fliegerabwehrgeschütze 
von der 7,5 cm Kanone Fliegerabwehr 1938 Zu den 20 mm Fliegerabwehrgeschützen der 1940er- und 1950er-Jahre 

Der Sammler
Martin Huber (geb. 1941) war als Ingenieur und Jurist seit Abschluss seiner Studien mit der Industrie verbunden. Er war  während 31 Jahren für den Georg Fischer Konzern tätig, Zuletzt als Präsident des Verwaltungsrates. Als Oberst der Artillerie haben ihn Geschütze, Artillerietechnik und Motorfahrzeuge, aber auch Technikgeschichte interessiert. Aus Anlass der sich abzeichnenden Veränderungen in der Schweizer Armee begann er 1995 Geschütze und Motorfahrzeuge zu sammeln.