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WIDERSTAND -RESISTANCE

Die Vorbereitungen zum Widerstand für den Fall einer Besetzung der Schweiz durch eine fremde Macht zwischen 1939 und 1990.

Die neue Sonderausstellung im Museum im Zeughaus Schaffhausen präsentiert die Fakten zu den geheimen Widerstandsvorbereitungen, die während des Zweiten Weltkriegs und im Kalten Krieg getroffen wurden, um für den Fall einer militärischen Besetzung der Schweiz den Widerstand gegen die Besatzungsmacht zu führen und die Kontinuität der demokratisch legitimierten Führung des Staates sicher zu stellen.

Die während und nach dem Zweiten Weltkrieg tätigen Organisation werden beschrieben: Der Gotthardbund, der Offiziersbund, die Aktion Nationaler Widerstand und Heer und Haus, der Spezialdienst der Untergruppe Nachrichten (UNA) sowie die Kaderorganisation Projekt 26 (P-26).

Über eine lange Zeit waren diese Vorbereitungen politisch breit abgestützt. Das Ende des Kalten Krieges und der Zusammenbruch des Sowjetimperiums ab 1989 hatten zur Folge, dass aus damaliger Sicht die jahrzehntelange Bedrohungslage aus dem Ostblock entfiel und somit vermeintlich auch die Basis für eine Widerstandsorganisation.

Die detaillierte Präsentation der bis 1989 nur wenigen Personen bekannten, heute aber weitgehend zugänglichen Fakten zum Projekt 26 nimmt in der Ausstellung eine zentrale Stellung ein. Der Auftrag, die Grundkonzeption und Struktur, die Rekrutierung und Ausbildung des Kaderpersonals, die Ausrüstung und Infrastruktur sowie die Unterstellung, Kontrolle und Aufsicht der Organisation sind Einzelthemen dieses Kapitels. Den Abschluss bildet die Darstellung der Aufdeckung sowie der politischen Instrumentierung und Skandalisierung der Kaderorganisation P-26, die 1990 zu deren Auflösung durch den Bundesrat führte.

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