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Sonderausstellung

                         

Landesstreik 1918

Die soziale und wirtschaftliche Krise einer gespaltenen Schweiz eskalierte im November 1918 in einem Generalstreik, an dem sich rund ein Drittel aller Industriearbeiter der Schweiz beteiligte, so auch in Schaffhausen. Der Streik verlief vielerorts ruhig, führte aber an einigen Orten zur Konfrontation mit den Behörden und der Ordnungstruppe. Er wurde nach drei Tagen auf Druck des Bundesrates abgebrochen. Die Ausstellung zeigt die Ursachen, den Verlauf und die Auswirkungen des Landesstreiks in der Schweiz und in Schaffhausen aus den damaligen Ereignissen und Verhältnissen heraus, neutral und ohne zu werten. Die prekäre Situation des Landes während des Ersten Weltkriegs kommt zur anschaulichen Darstellung, wie auch die Gräben, die durch das Land gingen. Die Streiktradition in der Schweiz und die Radikalisierung der Linken sind ebenso Themen wie die Angst des Bürgertums vor einem Umsturz und die Rolle der Armee im Ordnungsdienst. Der Landesstreik wird schliesslich eingeordnet als wichtige Etappe auf dem langen Weg zum Sozialstaat und zur Sozialpartnerschaft. Ziel der Ausstellung ist, breiten Kreisen das Wissen über den Landesstreik zu vermitteln, insbesondere Schülern und der jungen Generation. Das Besondere an dieser Ausstellung ist ihr Fokus auf Schaffhausen. Sie beschreibt die schwierigen Lebensverhältnisse der Bevölkerung, die Situation der Arbeiterschaft in der Industriestadt Schaffhausen, die politischen und medialen Auseinandersetzungen und den Verlauf der Ereignisse im Vorfeld und während der drei Streiktage.

Öffnungszeiten

März bis Dezember jeden 1. Samstag im Monat, (in der Regel)

März bis November jeden Dienstag, von 10 bis 16 Uhr. (in der Regel)

Führungen jederzeit nach Voranmeldung.

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